Historie Taijiquan


Historie Taijiquan

Geschichte und Entwicklung des Tai Chi Chaun

Historie Taijiquan

Die Begriffe Taiji, Tai Chi, Taijiquan, Tai Chi Chuan:

Taiji wird hierzulande gerne als Abkürzung für die korrekte Bezeichnung Taijiquan verwendet.

Es gibt verschiedene Transkripte aus dem Chinesischen zur Übersetzung in die lateinische Schrift bzw. westliche Sprachen. Taiji bzw. Taijiquan sind die Transkripte nach Pinyin, moderne und meist verwendete Transkriptform.

Tai Chi bzw. Tai Chi Chuan, die hier in Deutschland auch sehr gebräuchlich sind, stammen aus dem Transkript nach dem Wade-Gilles-System.

Was bedeutet Taiji / Taijiquan:

Taiji ist das universelle Prinzip aus dem Daoismus. Das runde Taiji-Symbol ist wahrscheinlich fast überall auch im Westen bekannt. Es symbolisiert Yin & Yang System, der ständige Wechsel und das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang ist ein allgemeines Prinzip, die geschwungene Verbindungslinie, an der sich Yin und Yang treffen, ist das Taiji. Taiji bedeutet in etwa „Das Höchste“, „Das höchste Prinzip“.

Quan (Chuan) bedeuter „Faust“ oder auch „Kampfkunst“.

Taijiquan ist also die „höchste Kampfkunst“.

Damit sind wir bei Taijiquan als historische Kampfkunst, die heute mit sanften Formen auch im Gesundheitssport vertreten ist.


Wikipedia sagt: General Qi Jiguang (1528–1588) schrieb das Buch Jixiao Xinshu.

In diesem Buch werden Techniken beschrieben, die man im Chen-Stil erkennt. Daher nimmt man an, dass das heute bekannte Tai Chi Chuan ein Nachfolger des Kampfstils von Qi Jiguang ist.

Taijiquan besteht aus verschiedenen Richtungen, d.h. Familienstilen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Die älteste Form ist wohl der Chen-Stil der Familie Chen, ca. seit Mitte des 17. Jh..

Die wohl weltweit am meisten verbreitete und gelehrte Form ist der Yang-Stil.

Yang Luchan (1799–1872) war der erste Schüler von Chen Changxing (1771–1853), der nicht aus der Familie stannte. Er entwickelte den Yang-Taiji-Stil.

Wine weitere bekannte Stilrichtung ist Wu (-Hao, alter Wu-Stil ), entwickelt von Wu Yuxiang (1812–1880) als Schüler von Chen Qingping bzw. der neue Wu Stil nach Wú Quányòu.

Weiter bekannte Stile sind der Sun-Stil, He-Stil. und Wudang-Stil.

In den Wudang-Bergen wurde auch ein bestimmter Wudang-Stil als innere Kamfkunst ausgeübt.

Im 20. Jh. wurde ich Hong Kong von Cheng Tin-hung ein ganz anderer Wudang-Stil entwickelt.


Mitte des 20. Jh. haben vdiverse Meister China verlassen. wegen der Kulturrevolution. Sie unterrichteten ihre Stile weiter, jedoch außerhalb von China und verbreiteten so Taiji weiter und auch in der westlichen Welt.

Einer dieser Taiji-Meister war Zhèng Mànqīng (1899–1974), ein Schüler des Yang-Stil-Meisters Yang Chengfu. Über Taiwan gelangte er nach New York und brachte Taiji in die USA.


In China wurde aus dem Yang-Stil eine offiziell standardisierte 24er Form (auch Peking-Form genannt) entwickelt, Sie wird oft als Einstieg in Yang Tai Chi Chuan unterrichtet.

In China aber inzwischen auch international ist Taijiquan als gesundheitsförderns anerkannt.


Taiji gehört seit 2020 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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