Chen Taijiquan


Chen Taijiquan Aachen

MH Chen Taijiquan Aachen

MH Tai Chi Aachen

Chen Taiji Aachen

Diese Homepage ist meine Seite speziell zu Chen Taijiquan (Chen Tai Chi Chuan), der ältesten bekannten Taijiquan-Stilrichtung.

Ich beschäftige mich auch mit anderen Taijiquan-Stilen, wie z.B. dem Yang Taijiquan, siehe dazu auch meine Website mh-taichi-aachen.de.


Was ist Taijiquan (bzw. Tai Chi Chuan)?

Taijiquan ist eine alte Kampfkunst aus China.

Meist sind heute die Bezeichnungen Taijiquan sowie Tai Chi Chuan gebräuchlich, wobei Taiji das PinYin-Transkript ist (moderner und heute meist verwendet), Tai Chi Chuan das Transkript nach dem Wade-Gilles-System. Chen Taijiquan wäre also die modernere Bezeichnung.

Oft wird Taiji oder Tai Chi als Abkürzung verwendet, jedoch ist das nicht ganz korrekt. Taiji / Tai Chi hat eine andere Bedeutung. Dazu später mehr.

Die ersten historisch dokumentierten Quellen über Taiji oder mögliche Vorläufer stammen ca. aus dem 16. Jh. n.Chr.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene (Familien-) Stile, die auch heute noch ausgeübt und unterrichtet werden, wobei bekanntesten Stile wohl Chen, Yang, Wu, Wudang und Sun sind.

Mehr zur Geschichte und Entwicklung von Taiji lesen Sie auf der Seite Historie.


Und was bedeutet Chen Taijiquan?

Taiji im Chen-Stil wurde entwickelt von der Familie Chen im 17. Jahrhundert.

Der Chen Stil gilt als älteste Taijiquan-Form und historische Ausgangsform für die sich später entwickelnden Familien-Stile.

Der Chenstil ist tendenziell meist dynamischer, explosiver und „kämpferischer“ als in den heute üblicherweise im Gesundheitsbereich gelehrten sanften Formen des Yang.-Stils. Oft wird er auch in eher tieferen Körperstellungen ausgeübt als Yang (oder die Yang-Pekingform), das meist etwas „aufrechter“ trainiert wird.


Es gibt im Chenstil verschiedene waffenlose Handformen in unterschiedlichen Längen bzw. Figurenabfolgen / Elementen.

Sehr bekannt ist die 1. Form alter Rahmen (alte Stellung) „Laojia Yilu“. Je nach Zählweise mit 73-75 Elementen ist sie zumeist sanft und fließend mit nur relativ wenigen dynamischen Teilen.

Des weiteren gibt es die 2. Form alter Rahmen „Laojia Erlu“, auch Paochui / Cannon Fist genann, mit 41-43 Elementen, ist dynamisch und explosiv in den Bewegungen.

Es gibt zudem die 1. sowie die 2. Form „neuer Rahmen“, „Xinjia Yilu“ und „Xinjia Erlu“.

Im Chenstil existieren auch noch kürzere Formen, mit 9, 13, 38, 18, 19, 24 oder 42 Formen nach verschiedenen Meistern und Lehrern.

Diese kürzeren Formen sind gut geeignet, wenn man z.B. mal nicht die Zeit hat, eine große Langform zu trainieren, aber trotzdem Taiji üben möchte. Mut den Kurzformen sind teils auch Abläufe verfügbar, die teils in „vereinfachter“ Ausführung gut für Einsteiger geeignet sind.

Als „Neuling“ ist es nicht immer wirklich einfach, sich Abläufe mit 70 oder 80 Figuren auf einmal einzuprägen. Das geht nur unterteilt in die kürzeren Einzel-Abschnitte der jeweiligen Formen. Die gesamte Länge einer großen Langform kann zum Start auch schon einmal „erschlagend“ wirken. Dann vielleicht besser mit kurzen Formen starten, die man schneller eigenständig üben und so auch flotter Erfolgserlebnisse vermelden kann.

Diese „Starter“-Formen beinhalten i.d.R. wichtige bzw. die wichtigsten Elemente des Chen-Stils, damit der Stil nicht in sich reduziert wird. Das wäre nicht im Sinn der Sache und des erfolgreichen Lernens.


Die bekanntesten Waffenformen des Chen-Taijiquan sind:

Schwertform und Doppelschwertform (Dan Jian / Shuang Jian)

Säbelform und Doppelsäbelform (Dan Dao / Shuang Dao)

Langstock / Speer (Gun)

Hellebarde


Spiralkraft

Typisch ist die „Spiralenergie“, abgeleitet von der Seidenraupe, weil diese sich spiralförmig bewegt, in den Formen und Übungen zum Ausdruck kommt.

Die“Seidenübungen“ (Chansigong, weil benannt nach dem Aufspulen / Drehen von Seidenfäden) zeigen und trainieren diese Dynamik.

Stehende Säule

Die „stehende Säule“ (Zhan Zhuang), auch bekannt als ein zentrales Element des Chen -Stils, ist eine Meditations- und Kraft-sowie Qi-Fluss-Übung im Stehen. Ähnlich gibt es diese Übung auch im Qi Gong.

Schiebende Hände (Tuishou / Push-Hands)

Push-Hands sind Partnerübungen, weil sie dadurch gegenseitig u.a. Standfestigkeit, Druckübungen, Energiefluß trainieren. Dadurch sind sie auch für Taiji-Anwendungen für den Nahkampf förderlich, um sicher zu stehen und Kraft effektiv übertragen zu können. Es gibt auch Taijiquan Wettkämpfe im Tuishou.


Weitere Info bei Wikipedia hier


Ich gebe Training und Workshops in Taijiquan (und Qi Gong) i.d.R. im Trainingszentrum Aachen, Passstr. 3, 52072 Aachen.

Die Trainingszeiten findest Du / finden Sie hier auf der Seite Training oder immer aktuell auf der Homepage mh-taichi-aachen.de.

Workshops sind entsprechend zu finden auf der Seite Workshops oder ebenfalls immer aktuell auf der Homepage mh-taichi-aachen.de.


Kontakt:

Bei Interesse gerne direkt zu mir Kontakt aufnehmen unter

martin@mh-taichi-aachen.de

0151-19480474 (mobil, WhatsApp, Signal, SMS)


Mit sportlichen Grüßen

Dr. Martin Hoßfeld

Aachen


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