Der wohl am häufigsten gelehrte Taijiquanstil
Yang Taijiquan

Yang Taijiquan und (Yang-) Peking-Form
Der Yang Stil hat sich historisch nach bzw. aus dem Chenstil entwickelt.
Heute ist Yang wohl der Taijiquanstil, der auf der Welt am meisten verbreitet ist und am häufigsten gelehrt wird.
Besonders bekannt ist wahrscheinlich die die sogennte „Peking-Form“, die aus dem Yangstil heraus offiziell entwickelte 24er Form,
Oft dient sie als Einstieg in die Yang-Form, aber es gibt auch noch kürzere Formen, die noch leichter zu merken bzw. zu erlernen sind.
Yang kennt man wahrscheinlich heute besonders aus dem Gesundheitssport. Wenn man im Park (oder im TV) eine Gruppe Menschen, auch oft sehr betagte Menschen in China, Tai Chi in langsamen Bewegungen ausüben sieht, wird es meist Yang-Taijiquan sein.
Die Formen werden eher fließender und „sanfter“ ausgeführt als z.B. im Chensti, der oft dynamischer geübt wird.
Zudem werden die Yang-Formen meist in nicht in so tiefer Haltung ausgeübt, wie üblicherweise im Chen Taiji-Stil.
So lassen sich die Formen auch leicht(er) bis ins höhere Alter durchführen. Yang-Taijiquan ist somit auch eine gute Präventionssportart, gelenkschonened und die Mobiölität und Stabilität fördernd. Der gesundheitsfördende Aspekt von Taijiquan ist inzwischen nachgewiesen und anerkannt.
Nichtsdestotrotz ist auch der Yangstil eine alte Kampfkunst mit entsprechenden Anwendungen.
Die Formen können auch dynamisch trainiert werden und es gibt auch im Yang eine Schwertform, Säbel und Stock / Speer.
Weitere Infos siehe auch Wikipedia Yang-Stil
Im Training Yang-Stil beschäftigen wir uns neben einzelnen Figuren auf jeden Fall mit kürzeren Formen wie der 24-Pekingform oder auch einer 10er bzw. 9er Form. Damit hat man eine Basis, mit der man zuhause gut üben kann. So hat man Nach und nach können wir uns auch die große Langform erarbeiten mit über 100 Elementen erarbeiten.